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Rasierhobel

Rasierhobel-Typen

Mit Einführung der Einwegklinge Anfang des 20. Jahrhunderts gab es schon verschiedene Ausführungen des Rasierhobels. Die Standardversion ist der gerade, geschlossene Kamm. Rasierer mit Zahnkamm sind für die Entfernung längerer Bärte oder Körperhaare gedacht. Die Zahnung lässt lange Haare bis zur Klinge durch, die der geschlossene Kamm niederhält.

Man unterscheidet zwei Bauformen. Den dreiteiligen Rasierer bestehend aus Deckel, Kamm und Griffstück, sowie den zweiteiligen Rasierer aus Deckel und Kamm, mit Hals, Griff und drehbarem Schlüssel.

Der Schrägschnitthobel dient der Stabilisierung sehr dünner
Klingen (0.08mm) wie sie es früher gab. Ein weiterer Effekt der
schrägen Klinge ist die Tendenz der Bewegung in Schneidenrichtung. Das ist nicht ungefährlich, aber geeignet für den sehr starken Bart.

Der mechanisch aufwendigste Typ ist der verstellbare Rasierer.
Die Klingenspaltregulierung mit Einstellskala variiert den Abstand zwischen der Schneide und dem hautstraffenden Kamm. Das System ermöglicht die Einstellung des Rasierhobels für ein individuelles Rasiergefühl von sanft bis kräftig.

FAQ zum Rasierhobel

Warum sollte ich mir einen Rasierhobel anschaffen?

Benefits der MERKUR Rasierhobel sind:

  • Sicherheitsrasierer: Der Rasierhobel ist seit über 100 Jahren der Sicherheitsrasierer für Doppelklingen.
  • Unisex: Der Rasierhobel ist für Gesicht und Körper geeignet.
  • Saving Resources: Der langlebige Rasierhobel stammt aus regionaler Produktion (Made in Germany), die Wechselklingen sind preiswerter als andere Systeme.
  • Easy Clean: Mit dem Lösen der Schraube sind die Klinge und der Seifenspalt unter Wasser gut auszuspülen. Auch für lange Haare geeignet.
  • Plastic Free: Der Hobel aus Metall und die Klingen aus Edelstahl sind ausschließlich in Papier und Pappe verpackt.
  • Regionale Produktion: Die MERKUR Rasierer sind 100% Made in Germany, die Klingen sind Made in EU.

Warum wird der Rasierer “Rasierhobel” genannt?

Mit der im Rasierkopf eingespannten Klinge sieht er aus wie ein Hobel. Die Bewegung im rechten Winkel zur Schneide und mit leicht (etwa 30°) angestellten Rasierkopf ähnelt dem Hobel des Schreiners. Die deutsche Beschreibung stammt aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.
Die elegantere Beschreibung entspricht der englischen Variante ‘Safety Razor’, also Sicherheitsrasierer. Im ursprünglichen Vergleich zum Rasiermesser des Barbiers ist der Rasierer einfacher und sicherer zu führen.

Wie sicher ist das Rasieren mit einem Rasierhobel?

Mit scharfen Klingen ist immer respektvoll umzugehen.
Die Klingen sind dünn und sehr scharf. Sie sind unbedingt an den kurzen Enden zu greifen und vorsichtig aus dem Papier zu nehmen.
Ist die Klinge im Rasierer eingespannt, schützt die außen vorstehende Schaumkante des Kammes vor direkten Verletzungen. Man sollte den Rasierer trotzdem nur am Griff anfassen.

Gerade Züge, senkrecht zur Schneide der Rasierklinge, sind der Grundsatz bei der Benutzung des Rasierhobels. Radien und seitliche Bewegungen sind unbedingt zu vermeiden. Hautfalten sind straff zu ziehen, damit der Rasierkopf einwandfrei gleiten kann. Mit diesen Grundsätzen ist eine sichere, verletzungsfreie Rasur mit dem Rasierhobel möglich.

Die verbrauchte Rasierklinge ist sorgfältig zu entsorgen. In Papier gewickelt und einmal durchgebrochen, sollte die Klinge zum Schutz vor unbeabsichtigten Kontakten und außer Reichweite von Kindern im Hausmüll entsorgt werden.

Welcher Rasierhobel eignet sich für Anfänger?

Dreiteilige Rasierer wie die Modelle 33001, 23001 oder 24001 sind mit ihrem universellen Klingenspalt für Anfänger und alle Hautpartien geeignet. Die Grifflänge ist persönliche Geschmackssache und vielleicht von der Handgröße abhängig. Für die Körperrasur ist der Griff des Modells 24001 nochmal 20mm länger.

Welche Rasierklinge sollte ich verwenden?

Die klassischen Doppelklingen sind seit über 100 Jahren weltweit verbreitet. Die höchste Qualität haben bei allen Herstellern rostfreie Platinum Klingen. Dies sind ausgereifte Produkte. Ich empfehle MERKUR SUPER PLATINUM zu den MERKUR Rasierern.

Wie verwende ich einen Rasierhobel?

Die vorsichtig ausgepackte Klinge lege ich in den Deckel auf die Zapfen und schraube den Rasierer wieder zusammen.
Die zu rasierende Haut bereite ich mit warmem Wasser und Rasierseife vor. Die Haare sollen etwas quellen, dafür lasse ich den Schaum einige Minuten einwirken. Mit einer Hand ziehe ich die Haut gegebenenfalls straff. In geraden Zügen senkrecht zur Klinge und dem in etwa 30° zur Haut angestellten Rasierer kann ich hören, wie die Klinge die Haare schneidet. Er gleitet fast alleine, mit dem hohen Eigengewicht braucht ein Rasierhobel weniger Kraft beim Schneiden der Haare als ein Plastikrasierer. Für ein gutes Rasurergebnis verteile ich den Seifenrest nochmal und ziehe ein zweites Mal über die Hautpartien. Dabei achte ich auf gerade Züge. Radien und Querbewegung vermeide ich unbedingt. Zwischendurch wird der Rasierer unter Wasser ausgespült. Abwechselnd werden beide Seiten des Rasierers benutzt. Nach der fertigen Rasur kann man den Rasierkopf etwas lose drehen und so die Klinge und den Seifenspalt gut unter Wasser reinigen.
Mit warmen Wasser spült man die Seife von der Körperpartie. Nassrasur entfernt auch Hautreste und regt deren Erneuerung an. Zur Pflege kann die Haut je nach Belieben mit einem Aftershave, einem Balsam oder Hautöl behandelt werden.

Materialien, Pflege

Die meisten MERKUR Rasierer sind aus Zinkdruckguss (Deckel, Kamm) und Messinggriffen gefertigt. Die Oberflächen sind in drei Lagen (Kupfer, Nickel, Chrom) galvanisch beschichtet. Die Modellreihe 700002 ist insgesamt aus Zinkdruckguss gefertigt, mit den Oberflächen Mattchrom, Glanzchrom und Glanzgold.

Klingenwechsel von Merkur Rasierhobel

Vorbereitung & Handhabung eines Rasierhobels

Eine gründliche Rasur bedarf der sorgfältigen Vorbereitung von Haut und Barthaaren. Am besten nach der Dusche, mit festem Rasierschaum, damit das Barthaar mehrere Minuten Quellen kann. Für nach der Rasur gibt es, wie bei Seifen, vielfältigste Angebote für Hautpflegeprodukte. Rasierhobel mit klassischer Doppelklinge haben mit Beginn des 20 Jahrhunderts die Nachfolge des Rasiermessers für den täglichen Gebrauch angetreten. Die Rasur ist gründlich, die Handhabung der offenen Schneide bedingt etwas Geschick und Übung ist aber schnell zu erlernen. Der Hobel hat seinen Namen aus der hobelnden, schabenden Rasur senkrecht zur Schneidkante. Bewegungen in Längsrichtung der Klingen, auch Drehungen können zu Verletzungen führen. Die Schaumkante des Kammes dient dazu, die Haut straff zu ziehen, damit alle Haare erreicht werden. Das Eigengewicht des Hobels erleichtert das Gleiten ohne Druck für eine sanfte Rasur. Die Klinge wird idealerweise wie beim Rasiermesser im 30° Winkel zur Hautoberfläche geführt. Die Griffhaltung dazu ist zu ertasten, mit etwas Übung gelingt das schnell. Die Varianten der verschiedenen Grifflängen und Gewichte ermöglichen ein individuelles Rasurgefühl.
Bei den klassischen Modellen steht die Klinge an den kurzen Außenseiten etwas über, damit man bei der Demontage diese gemeinsam mit dem Deckel erfasst und sie nicht unkontrolliert herausfallen kann. Die einzeln geschliffenen und polierten Rasiererdeckel sowie die Klingen unterliegen Maßabweichungen im 1/10 mm Bereich. Die knapp 100 Jahre alte Konstruktion bedingt deutlich größere Toleranzen als moderne Klingensysteme. Das Rasurergebnis ist traditionell gut und begeistert viele Anhänger. Das langfristig günstige Preis-Leistungsverhältnis von Rasierern und Klingen macht diese Retrogeräte auch in modernen Zeiten attraktiv.

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